Archiv März 2009

Merke I

Vier Tage nach einer Blutspende zum Sport zu gehen ist optimistisch.
In meinem Fall zu optimistisch. Ich habe die Runde dann mal abgebrochen.
Auf ein Neues in der nächsten Woche.

Verwirrend

Heute im Laufe des Tages hatten wir hier in bunter Mischung Regen, Schnee, Graupel, strahlenden Sonnenschein.

Ich bin ein Freund der Abwechslung, aber alles hat Grenzen. Meinetwegen auch Regen, aber dann auch verläßlich bitte.

Danke.

Das ist nichts für Kinder

Sohn und ich waren Samstag in der Stadt. Ihm stand der Sinn nach einem T-Shirt, also sind wir ins örtliche Kaufhaus. Die Kinderabteilung ist im Untergeschoß, welches sie sich mit der Damenunterwäsche teilt.
Auf der Rolltreppe nach unten drehte sich Sohn beim Anblick der Unterwäsche um und tat lauthals kund

Papa, Busenhalter sind doch nichts für Kinder.

Das unterdrückte Kichern der drei älteren Damen hinter uns habe ich einfach mal gekonnt ignoriert.

Also, los gehts

Hier jetzt also die Geschichte hinter dem vorigen Beitrag.

Ich habe den Panda zum Essen eingeladen. Lecker Steak, Ofenkartoffel mit Sauerrahm dabei, bißchen Salat wegen der Ausgewogenheit (*prust*).

Am Ende stand dann das Bezahlen an. Die Kellnerin brachte die Rechnung, nahm die Kreditkarte und zischte wieder ab. Den vorgelegten Beleg habe ich unterschrieben und weg war sie. Erst beim Blick auf die Kopie des Belegs (und wirklich erst dann) fiel mir auf, das nur ein Zehntel des eigentlich zu zahlenden Betrags dort verbucht war.
Wir sind auf mein Betreiben trotzdem gegangen.
Also die Frage:

Einen Moment noch

Ich versuche justament, eine Umfrage hier einzufügen. WordPress kann das wohl nicht von Haus aus, deswegen suche ich nach einem Plugin.

Bis ich sowas gefunden habe, probiere ich es mal mit einem externen Anbieter. Geben Sie mir noch ein paar Minuten.

Gespanntes Schweigen

Wenn die Kollegin am Telefon sagt

Stecken Sie ihn rein, ich mach den Rest

dann ist das völlig harmlos, sorgt aber trotzdem für gespanntes Schweigen bei den Kollegen.

Das Lachen des Gesprächspartners am anderen Ende konnte man im ganzen Raum hören. Die solariumsgebräunte Kollegin nahm eine Farbe an, die man an einem Menschen eigentlich für unmöglich halten würde.

Gemeint war übrigens “Stecken Sie den Stecker in die Buchse, damit ich das Gerät von hier konfigurieren kann.”.

Es gibt ja so Dinge,

die erschließen sich mir einfach nicht.

Hörbücher, zum Beispiel. Allein der Name ist ein Widerspruch in sich. Aber auch das, was sie darstellen, entzieht sich mir.

Ich mag Bücher. Gerne sogar. Lesen ist eine meiner bevorzugten Arten, mir die Zeit zu vertreiben. Lesen bedeutet, sich Zeit zu nehmen um sich zurückzuziehen und auf die Geschichte zu konzentrieren, die der Autor zu erzählen hat. So viel Respekt sollte man dem Schreiber zollen.

Wie funktioniert das mit einem Hörbuch? Wenn ich mich hinsetze, um zuzuhören, wie mir jemand etwas vorliest, dann kann ich mir auch das Original zu Gemüte führen. Man kann parallel dazu etwas tun (bügeln, spülen, Staub wischen etc.), aber dann ist das mit dem Konzentrieren auf die Geschichte schwierig. Und wenn ich mich nicht auf etwas konzentrieren kann/will, warum tue ich es dann?

Nur mal so angemerkt.

Tag gerettet

Nachdem die letzten Tage eher durch die Frage “Gehts Dir so sch**** wie Du aussiehst?” gekennzeichnet waren, ist eine Wende eingetreten.

Heute morgen an der Kaffeemaschine fand folgender Dialog statt:

Er: Immerhin habe ich die vierzig schon hinter mir.
Ich: Na vielen dank, ich auch.
Er: Echt? Das hätte ich jetzt nicht gedacht. Ich hätte vermutet, sie wären so Mitte dreißig.

Ich glaube, ich bin sogar etwas rot geworden. Aber egal wie: der Tag wird ein guter.

Fies

Im Gegensatz zu vor ein paar Tagen bin ich jetzt kränklich. Nix ernstes, aber unschön.

Besonders unschön sind die Zahnschmerzen. Die kommen nicht daher, daß ich Löcher in den Zähnen habe, sondern sind ein Nebeneffekt. Man hat so diverse Höhlen im Kopf, die im Normalfall nicht weiter stören. Setzen sie sich aber zu, können sie durchaus Druck auf die Umgebung ausüben. In diesem Fall von oben auf die Zahnwurzel. Das wiederum löst dann die ansprochenen Schmerzen aus.

Und, besonders unangenehm: das permanente Gefühl, das ein Backenzahn herausgeschoben wird. Das ist vielleicht fies. Gottseidank weiß ich, daß das gute Stück bombenfest im Kiefer sitzt.

Trotzdem fies…

Vorgeprescht

Es liegt ein Hauch von Frühling in der Luft. Die Vögel machen morgens wieder Krach zwitschern und der Regen ist wärmer geworden. An den Büschen und Bäumen warten die Knospen darauf, endlich alles geben zu dürfen.

Nur einige Büsche sind schon weiter. Auf den Mittelstreifen der Autobahnen kann man schon den einen oder anderen Busch bewundern, der sich grün präsentiert. Seine Kollegen links und rechts, obwohl von derselben Art, halten sich vornehm zurück.

Müssen wohl Angeber sein, die Grünen. Oder sie sind furchtbar eitel. Warum sonst sollten sie riskieren, von einem späten Frost überrascht zu werden und die gesamte Arbeit umsonst gemacht zu haben?