Archive Dezember 2009

Hardcore-Weihnachtshumor

So, ich mache jetzt Feierabend. Alle da draußen schöne Feiertage.

Auf irgendwelche niedlichen Bildchen verzichte ich mal. Aber nur auf niedliche (das findet jetzt bestimmt nicht jeder lustig. Ich schon und deswegen poste ich es hier):

Und Deine Geschenke hat er auch alle ausgepackt

Gefunden habe ich es hier.

Och nee, was soll das denn jetzt?

Als würde es nicht reichen, an Heiligabend Frühschicht zu haben. geht es mit dem Problem von gestern weiter. Der Server ist wieder im Ausfall, läßt sich nicht starten. Als zusätzliches Leckerchen hat sich der zugehörige Techniker in den Urlaub verabschiedet und sein Ersatz wohnt weit weit weg. Und ist, seien wir mal ehrlich, nicht die hellste Glühbirne im Leuchter.

Toll. Ganz großartig.

Ich kotz gleich.

Ogottogottogott

Das Schlimmste, was einem Admin passieren kann, droht hier gerade. Ein GAU galaktischen Ausmaßes lugt über den Horizont.

Bitte: drücken Sie alles, was Sie entbehren können.

[UPDATE] Alles ist gutgegangen. Jetzt noch ein bißchen aufräumen und dann war es das. Vielen Dank an jene, die gedrückt haben.

Wieder was gelernt

Beim Stöbern in diversen Blogs pickt man ja doch das eine oder andere Bröckchen unnützen Wissens auf.

Heute habe ich hier gelernt, daß es in der luxemburgischen Sprache wohl keinen Satz “Ich liebe Dich” gibt. Man hat sich gern oder lieb, aber man liebt sich dort wohl nicht.

Das finde ich höchst erstaunlich und werde es in meinen aktiven Wissensschatz aufnehmen. Danke, Frau L.

Aus Fehlern lernen

Am Wochenende war es soweit: Plätzchen mußten gebacken werden. Immerhin naht das Fest der Feste. Und was braucht man, wenn die ersten Bleche voller kleiner Köstlichkieten den Ofen verlassen? Richtig: gesunden Appetit Keksdosen.

Hätte man sich vorher Gedanken drum machen können, aber seis drum. Gefrierdosen, obwohl reichlich vorhanden, schieden aus ästhetischen Gründen aus. Aus den Tiefen des Pandagedächtnisses quoll die Erkenntnis “Die anderen Dosen sind in der Weihnachtskiste im Keller!”. Meinen leicht gequälten Gesichtsausdruck nahm sie ungerührt zur Kenntnis und beschied “Keller ist Dein Refugium.”. Jetzt muß man wissen, daß unser Keller ein eher kleiner Raum ist, in dem eine halbe Couch, eine ganze Einbauküche sowie mehrere Kartons und andere Gegenstände lagern. Der verbleibende Raum wird belegt von u.a. vier defekten DVD-Spielern, zwei Röhrenmonitoren (immerhin funktionstüchtig), einem Kaffeevollautomaten (defekt) sowie allerlei Krimskrams. Um die Sache abzurunden merkte Sie noch an “Ich glaube die Weihnachtskiste haben wir reingestellt, bevor Du hier eingezogen bist.”. Übersetzung: “Die Chancen stehen gut, daß die gesuchte Kiste in irgendeiner Ecke ganz hinten ganz unten steht. Das macht aber nichts, denn es ist ja Deine Aufgabe, sie zu suchen und zu finden.”.

Also trottete ich schicksalsergeben gen Kellerraum, um die besagte Kiste zu suchen, auf daß unsere Plätzchen stilecht in festlichen bedruckten Metalldosen ruhen könnten.

Was soll ich sagen? Die Kiste stand ganz hinten ganz unten, was ein komplettes Ausräumen des Krimskrams auf dem Fußboden nötig machte. Was mich am meisten geärgert hat: es war doch klar, daß diese Kiste wieder vorgeholt werden würde. Warum, in Dreiteufelsnamen, habe ich sie, als die Gelegenheit bestand, nicht irgendwohin gestellt, wo sie leicht erreichbar ist? Besonders intensiv hing ich diesem Gedanken nach, als ein kippelnder Hängeschrank meinen linken Daumen liebevoll massierte.

Aber diesen Fehler habe ich jetzt immerhin korrigiert. Nächstes Jahr kostet es nur einen Griff, um alles notwendige für die Weihnachtszeit vorzuholen. Dumm nur, daß die Chancen nicht schlecht stehen, daß wir die nächsten Weihnachten in einer anderen Wohnung verbringen werden.

Ich hätte geschworen,

ich hätte schon Bericht zum Gespräch erstattet.

Also: Kopf sitzt noch oben, weiterarbeiten darf ich auch.

Aber: einige Kollegen haben sich wegen verbaler Grausamkeiten (meine Interpretation) meinerseits beschwert. Natürlich nicht bei mir, das erfordert ja ein gewisses Maß an Rückgrat, sondern direkt beim Vorgesetzten. Der hat mich dann gebeten, meinen Sarkasmus ein wenig zurückzufahren, da es eben Kollegen gäbe, die Probleme damit haben bzw nicht immer wissen, was scherzhaft gemeint ist und was nicht. Anscheinend mache ich etwas richtig. Natürlich habe ich Besserung gelobt, liegt mir der Betriebsfrieden doch sehr am Herzen.

Der Rest war unspektakulär. Erfreulicherweise, bedeutet es doch, das ich mir anscheinend keine weiteren größeren Pannen geleistet habe. Und ja, der Termin hat die geplanten 90 Minuten gedauert. Plus ein paar für nichtdienstliches Geplausche.

Es wird Zeit

Weihnachten soll kommen. Denn das würde bedeuten, daß ich frei hätte. Heiligabend noch mal arbeiten (was erfahrungsgemäß keine Herausforderung darstellt. Frühstück wird gerade organisiert, kaum jemand ruft an, alle sind ausgesprochen entspannt) und dann erst wieder am 04.01.

Mann, kann ich diesen Urlaub gut gebrauchen. Mann, bin ich durch. Mann, dauert das noch lange.