Archive Januar 2012

Ich hoffe, ich bin nur zu blöd

Heute morgen bin ich beim Stöbern über diesen Artikel gestolpert.

Seitdem treibt mich die Frage um, ob er ernst gemeint oder eine Satire sein soll.

Wenn er ernst gemeint ist stellt sich die Frage, wieso eine durchaus angesehene Zeitung wie die Welt ihn veröffentlicht hat. Bisher war mir diese Publikation nicht durch Moralvorstellungen aus dem frühen 13. Jahrhundert (alternativ eines streng islamischen Landes aus egal welcher Zeit) aufgefallen. Besonders gefällt mir die Stelle, an der er behauptet, das

ein paar falsche Anzeigen in einem Hochglanzmagazin (Playboy? Anm. des Autors) genügen, um unser gesamtes Wertesystem umzustrukturieren.

Ist er Satire bin ich beruhigt, denn dann fehlt es mir lediglich an geistiger Reife, diese als solche zu erkennen.

Der Wikipediaeintrag zum Autor läßt letzteres allerdings eher unwahrscheinlich erscheinen. Aber lesen Sie selbst und bilden Sie sich eine Meinung. Gerne auch in den Kommentaren.

Alter!

Neulich lief auf meinem Lieblingssender Tele 5 (ehrlich) dieser Film. Normalerweise keiner Erwähnung wert, spielte nicht Gott himself (in seinem alter ego Chuck Norris) die Hauptrolle.

Der Film war, wie zu erwarten, kein Highlight des filmischen Schaffens. Besonders hat mich die Stelle verwirrt, an der der Partner von Chuck aus dem Bild stürmt mit den Worten “Ich hole Verstärkung!”.

Alter? Du hast Chuck Norris dabei. Wen willst Du als Verstärkung rufen? Und wozu?

Für alle, die dem obigen Gedankengang nicht folgen können, hier einige Fakten über Chuck Norris: klick.

Landestypische Verpflegung

Neulich lag bei mir im Hausflur mal wieder Werbung auf der Treppe. Eine Seuche. Ein Drittel des wöchentlich vor dem Haus zur Abholung abgestellten Altpapieres besteht aus Werbung, die im Schock durch den wehrlosen Briefschlitz in das schreckensstarre Treppenhaus gezwängt wird. Manchmal kommt die Werbung auch in Gestalt einer dieser kostenlosen Wochenzeitungen daher. Kennen Sie sicher auch. Auf der ersten Seite noch redaktioneller Inhalt, auf den folgenden zieht sich dieser immer weiter zurück. Obwohl, das muß man zugeben, als Informationsquelle bei der Wohnungssuche sind diese Blättchen aufgrund der Nähe zum Stadtteil ganz famos.

Aber ich schweife ab.

Also: in dem Werbewust fand sich ein Flyer eines neu eröffneten mongolischen Restaurants in der Nähe. Mit großem Buffett, viel Auswahl und überhaupt dem besten Angebot westlich von Ulan Bator. Ich bin ja ein großer Freund dieser Verpflegungsform. Für die, die damit nicht so vertraut sind, hier die Kurzbeschreibung: man packt sich rohe Zutaten (vegetarische und eßbare) auf einen Teller, füllt etwas Soße in ein Schälchen und gibt das Ganze an einer Theke ab. Der Küchenmongole kippt den Tellerinhalt auf eine heiße Stahlplatte, brät alles gut an, kippt die Soße drüber und schaufelt alles zurück auf einen Teller. Fertig.Weil es sich um ein Buffett handelt, kann man diesen Vorgang beliebig oft wiederholen und verschiedene Zusammenspiele von Zutaten austesten.

Wo war ich? Ach ja.

Es gab eine umfangreiche Auswahl an Zutaten, aber eine hat mich über die Maßen verblüfft.

Känguruhfleisch.

In einem mongolischen Restaurant.

Ich habe extra noch mal geguckt: zu keiner Zeit in der neueren oder älteren Erdgeschichte haben Känguruhs in der Mongolei gelebt. Und ganz sicher nicht heute.

Auch die Nachtischtheke hielt befremdliches bereit. Tiramisu. Hier läßt sich ebenfalls, selbst unter größten Mühen, kein Bezug zur mongolischen Küche herstellen.

Aber ich will nicht kleinlich sein. Der Umfang des Angebotes war recht beeindruckend, die Preise manierlich und das Drumherum auch nicht zu beanstanden. Außerdem hat das mentale Bild eines Känguruhs mit Schal und Mütze im mongolischen Winter ja auch was (falls Du noch mitliest HM: mein Kopfkino funktioniert immer noch einwandfrei).

Big Baum is watching you

Neulich war ich mit Sohn im Wald spazieren. Im Gepäck eine Thermoskanne mit heißem Kakao und ein paar Schnittchen.
Während wir so unterwegs waren, hatte ich das seltsame Gefühl, das uns jemand beobachtet. Ich habe mich nicht getäuscht. Sehen Sie selbst:

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Oder hier:

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Das scheint jetzt zweimal da gleiche Bild zu sein. Leider habe ich nicht herausfinden können, wie man in dieser App ein Bild aus einem Post löscht 🙂

The Wall

 

Heute ist ein guter Tag. Denn heute kann ich wieder die Arme bewegen und auch mein Rückenmuskulatur (sofern vorhanden) ist wieder zu sich gekommen.

Aber der Reihe nach.

Dienstag stand das nächste Teilprojekt auf der Baustelle an: das Entfernen eines Fliesenspiegels aus der ehemaligen Küche. Die Arbeit haben die Kleine und ich uns fair geteilt: sie macht alles rechts vom Kamin, ich links davon. Ihre Fliesen fallen schon von der Wand, wenn sie ihnen Hammer und Meißel nur zeigt, meine Wandhälfte sieht nach mehr als einer halben Stunde konzentrierten Einsatzes noch so aus:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man könnte sagen, da ist nicht viel passiert. Da Hammer und Meißel in Verbindung mit nichts als Muskelkraft hier offensichtlich unterdimensioniert sind, muß etwas mit mehr Bums her.

Voilà:

Der Vollständigkeit halber: das ist ein Makita HM1100C Stemmhammer. Seine Leistungsfähigkeit ist beeindruckend. Sein Gewicht von knapp sechs Kilogramm leider auch. Aber um diesen Zustand zu erreichen, hat es knappe zwanzig Minuten gebraucht:

Und wenn man schon mal dabei ist, reißt man eben auch noch die paar Fliesen von der Stirnwand ab. Alles in allem habe ich vielleicht eine dreiviertel Stunde mit diesem Ding gearbeitet, aber am nächsten Tag hat es sich angefühlt, als hätte ich das World Trade Center damit abgerissen. Zumal der Schutt ja auch noch raus muß, eine gerne unterschätzte Tätigkeit.

Die Zeiten ändern sich

 

Wenn ich mich früher so benommen habe, dann bin ich nicht auf Youtube damit bekannt geworden. 

 

 

Eher gab es mehr (eher selten) oder weniger (deutlich häufiger) zurückhaltende Kommentare über meinen alkoholischen Füllstand. Aber so ändern sich die Zeiten.

Und wenn ich ehrlich bin, dann ist zweifelsohne ein Segen, daß ich in einer Zeit ohne Internet groß geworden bin. Obwohl ich bestimmt meinen eigenen Youtube-Channel bekommen hätte. Material hätte es gegeben.

Technik die begeistert

Selbst mein Einfach-Smartphone verfügt über eine Sprachsteuerung. Man tippt auf das Mikrofonsymbol, spricht seinen Wunsch in das Mikro und Google sucht einem die passenden Antworten heraus. So einfach ist das…

 

 

leider nicht.

Meine heutige Anfrage, die mich eigentlich auf die Seite pizza.de bringen sollte, brachte diese Vorschläge der Suchmaschine zutage (NFSW). Die Kleine hat vor Lachen einen Hustenanfall bekommen und ist jetzt los, um nach alter Väter Sitte beim Dönermann des Vertrauens etwas zu besorgen.

Vorurteile

Sollte man nicht haben und meistens sind sie auch völliger Humbug. So z.B. das Amerikaner ein Haufen fetter, kreuzdämlicher Asis sind, die alles verklagen, was es nicht bis drei auf den Baum geschafft hat.

Und dann liest man, das eine Frau einen Teenager verklagt. Nicht den ganzen Teenager, sondern die Teile von ihm. Ganz genau: den Teil von ihm, der sie getroffen hat, nachdem er von einem über 100 km/h schnellen Zug in Stücke gerissen wurde. Da fällt mir echt so gar nichts mehr ein.

Außer, das manches Vorurteil vielleicht doch Wahrheit enthalten kann.

Eine einzelne verläßlich erscheinende Quelle habe ich nicht gefunden, daher hier der Link zur entsprechenden Suche bei Google: klick

Neue Freunde

In der letzten Woche habe ich ein paar neue Freunde gewonnen.

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Besonders im Umgang mit dem Brecheisen bin ich inzwischen ziemlich versiert. Ich kann sogar eine umgefallene Wasserflasche wieder hinstellen, ohne dafür von der Leiter zu steigen. Toll, oder?