Archive März 2009

Ganz schlecht gelaufen

Es gibt Abteilungen, bei denen sollten keine Fehler passieren, wenn man ihre Aufträge bearbeitet. Dazu gehört ganz bestimmt die Innenrevision.

Passiert es doch und fällt es auch noch auf, dann ist Holland in Not und ein ganz großes Donnerwetter von ganz oben fällig.

So wie gerade.

Erst prüfen, dann drohen

Die Datensicherung auf einem neuen Server mußte eingerichtet werden. Habe ich vor um und bei zehn Tagen erledigt und auch per Mail kundgetan. Ebenso, daß es hilfreich wäre, wenn jemand zu Testzwecken das Bandlaufwerk mit einem Band bestücken würde.

Heute dann eine unterschwellig böse Mail, garniert mit ebenso unterschwelligen Drohungen. Thema: geht alles immer noch nicht, ich solle mich sowas von zackzack kümmern, sonst höhere Stellen blabla.

Mail zurück, ganz freundlich gefragt, ob jemand inzwischen mal an das Band gedacht hat.

Seitdem ist Schweigen. Auch auf Anrufe reagiert er nicht, obwohl ich weiß, das er da ist. Wetten, daß morgen ein Band da ist?

Whoa, Nelly!

Nachdem diese Herren hier in den letzten Jahren eigentlich nichts abgeliefert haben, was mich irgendwie angesprochen hätte, war ich eher nicht geneigt, mich nochmal mit ihnen zu beschäftigen.

Zumal ihre Aktionen außerhalb der Musik mich auch nicht so begeistert haben. Wer sich so dazu äußert, das man seine Musik als Folterinstrument verwendet, ist meiner Ansicht nach nicht ganz dicht. Ein Tip, Herr Ulrich: machen Sie das Gleiche wie damals, als Sie gegen Napster zu Felde gezogen sind. Diesmal würden Ihnen die Fans wahrscheinlich nicht die Brocken hinwerfen. Und lustige Videos gäbe es wahrscheinlich auch nicht. Aber hier ging es ja nicht um Ihr Geld, sondern nur um etwas abstraktes wie Menschenrechte. Da muß man schon unterscheiden.

Nun ja, ich habe die CD in die Finger bekommen und also kann man sie ja auch mal hören.

Was soll ich sagen? Eine 1a Metallica-CD. Nichts mehr über von dem, was das unsägliche schwarze Album oder die beiden nicht minder unsäglichen Nachfolger boten. Auch ganz anders als St. Anger, die zwar allgemein hochgelobt wurde, bei mir aber glatt durchgefallen ist. Sie klingen wieder wie Metallica mal geklungen haben, aber ohne das Gefühl zu hinterlassen, sich selber einfach kopiert zu haben. Es ist die alte Musik, aber mit einer Entwicklung von mehr als 25 Jahren auf dem Buckel. Wiedererkennbar, aber nicht langweilig. Selbst zu ihrer Vorliebe für ewig lange Stücke sind sie zurückgekehrt, ebenso wie zu dem Mut, etwas Instrumentales einzuspielen.

Super: Arschlöcher Unsympathen machen eine gute CD. Nennt mich einen Gutmenschen, aber ich habe damit ein kleines Problem.

Ganz eindeutig: es ist Freitag

Solche Mails kommen nur am Freitag rum.

Betreff: 41 Beleidigungen für jeden Anlaß.

Meine liebsten sind die Nummer 6 (Schieß Dir in den Sack und stirb tanzend!) und die Nummer 22 (Haben Ihre Eltern Sie nie gebeten, von zu Hause wegzulaufen?). Nur ganz knapp an einer Erwähnung vorbeigeschrammt ist Nummer 41 (Du würdest toll in etwas langem fließendem aussehen: Rhein, Donau, Elbe…)

Auf ähnlichem Niveau bewegen sich die Unterhaltungen im Raum.

Noch sechs Stunden…

Brauche ich das wirklich?

An mehreren Stellen gesehen und gleich mal schamlos geklaut.

Da zu meinem Blognamen nichts herauskam, habe ich die Ergebnisse für meinen echten Namen genommen und entsprechend angepaßt.

Also:

Schlauschiesser braucht noch nicht einmal seine Hose auszuziehen (wie das weitergeht wollen Sie nicht wirklich wissen)

Schlauschiesser braucht ein temperamentvolles Mädchen, das ihm ein bisschen Dampf macht! (danke, nicht wirklich. Ich bin zur vollsten Zufriedenheit versorgt.)

Schlauschiesser braucht jetzt erstmal sein tägliches Valium-Zäpfchen (komm mir nicht zu nahe. Ich garantiere sonst für nichts!)

Schlauschiesser braucht bestimmt auch was… (wer denn nicht?)

Schlauschiesser braucht jetzt Hilfe (Ehrlich? Wobei oder wofür? Ich weiß von nix.)

Schlauschiesser braucht ein bisschen Ruhe (das klingt vernünftig, dem stimme ich zu.)

Schlauschiesser braucht nur das Porto zu übernehmen (ich denke gar nicht dran. Ich habe nicht mal was bestellt.)

Schlauschiesser braucht also 1 Münze zu 0,70€ , 2 Münzen zu 0,80 € und 3 Münzen zu 0,90 € , um den gesuchten Betrag von 5€ zu erreichen (oder einen Schein. Warum soviel Aufwand?)

Schlauschiesser braucht seine Freunde (von denen er, seien wir ehrlich, verdammt wenige hat.)

Das ist also, was ich brauche. Angeblich.

Kitschig

Ich gestehe, ich finde Regenbögen toll. Wenn sich die seltene Gelegenheit ergibt, einen bewundern zu können, versuche ich, es zu tun. Klappt natürlich auf der Autobahn nicht so richtig, aber seis drum.
Als Sohn und ich heute aus dem schwedischen Möbelhaus getreten sind, war aber die Möglichkeit.
Ein strahlender Regenbogen, den man von einem Ende bis zum anderen sehen konnte. Schön war, das wir bei weitem nicht die einzigen waren, die sich an diesem Naturschauspiel erfreut haben. Mindestens zwanzig andere Leute standen ebenfalls da und haben sich das Spektakel angeschaut.
Ein paar Minuten später war alles vorbei. Nur Sohn rätselt immer noch, ob wirklich am Ende des Regenbogens ein Topf voll Gold steht.

So soll das

Als ich Sohn heute aus der Schule abgeholt habe, ist mir eine der Betreuerinnen aus dem Ganztag über den Weg gelaufen. Sie hat mich breit angelächelt (nicht gegrinst) und gesagt “Ihr Kleiner freut sich immer so, wenn Sie ihn abholen kommen.”

Ich kann gar nicht sagen, was das für ein Gefühl war, das mich daraufhin durchströmt hat. Aber ein gutes, soviel steht fest.

Irgendwas scheine ich richtig zu machen mit dem Jaust.

Wunsch erfüllt

Gestern habe ich mir gewünscht, daß sich das Wetter entscheiden möge.

Dieser Wunsch ist mir erfüllt worden. Über Nacht sind hier fast zehn Zentimeter Neuschnee gefallen.

Aber ich will mich nicht beklagen, immerhin habe ich keine konkreten Wünsche geäußert.