Archive März 2013

Plan erfüllt

Nachdem die letzten Wochenenden ausgesprochen arbeitsreich waren lautete der Plan für Karfreitag ganztägig auf der Couch zu liegen, um Filme zu gucken.
Im Gegensatz zu vielen anderen Plänen hat dieser einwandfrei funktioniert. Angefangen mit der ersten DVD der dritten Staffel von Friends, gefolgt von La Linea, The Transporter, Snatch, Meine Frau, unsere Eltern usw und abschliessend Stirb langsam.
Jetzt haben wir zwar leichte Druckstellen, aber schön wars.

Lange her

Das es an einem Karfreitag den ganzen Tag über geschneit hat kann ich mich nicht erinnern.
Aber heute ist es tatsächlich seit elf Uhr ununterbrochen dran. Bemerkenswert.

Auf gehts

Das wird ein ausgesprochen arbeitsintensives Wochenende werden.
Ein Umzug, diverse zu tapezierende Zimmer, das Haus muß von oben bis unten geputzt werden.

Na dann: los gehts…

Keine Lösung

Da das Verfassungsgericht die Politik wohl zwingen wird, Gemischt- und gleichgeschlechtliche Ehen auch steuerlich gleichzustellen sind Ideen gefragt, wie man das wohl finanzieren könne. Denn kosten darf das Ganze unter dem Strich nichts.

Eine Idee die im Umlauf ist, besteht darin Kindergeld und -freibeträge zu streichen und dafür Steuern zu senken (Quelle).

Ich bin ein Freund der Idee, das jeder denjenigen heiraten können soll, den er liebt und das diese Ehepaare auch alle gleich behandelt werden. Was mir aber mörderische Schmerzen bis hin zur blanken Ablehnung verursacht, wäre die Tatsache das ich diese Verbindungen jedes Jahr mit mehreren tausend Euro aus meinem Portemonnaie finanzieren soll.

Denn: zwei Kinder bedeuten 4.416 Euro Kindergeld p.a. (2*184*12). Dazu ein Freibetrag von 14.016 Euro (7.008 Euro pro Kind).Wenn das wegfällt, können die Steuern senken wie sie wollen, das fängt niemand auf. Nicht mal ansatzweise.

Es liefe also darauf hinaus, das ich irgendein homosexuelles Paar quasi direkt aus meiner Tasche subventioniere. Dazu bin ich nicht bereit. Es kann nicht sein, das Millionen Elternpaare die steuerliche Gleichbehandlung eines kleinen Teils der Bevölkerung finanzieren.

Es hat begonnen

Seit gestern laufen die Umbauarbeiten am Haus. Zweck des Ganzen ist es, ein zusätzliches Kinderzimmer für den so ca Ende Juni eintreffenden Nachwuchs zu schaffen.

Zu diesem Zweck wird das bisherige Wohnzimmer aufgelöst und durch diverse Trennwände in zwei Räume aufgeteilt. Das Zimmer des Kleineren wird das neue Wohnzimmer und zwecks Vergrößerung des Raumes fällt die Trennwand zwischen der Küche und eben jenem Raum. Weil man schon mal gerade dabei ist, kommen die Tapeten im Flur runter, die alte Holzdecke an der Treppe kommt weg und noch das eine oder andere.

Die Küchenwand und die Holzdecke sind bereits Geschichte. Viele Wände sind nackt, d.h. ohne Tapeten. Einige Decken ebenso. Es sieht mal wieder erbärmlich aus. Mittendrin die allmählich sehr schwangere Kleine, der das Aussehen der Wohnung hormonbedingt schwer erträglich ist.

Sie tut mir wirklich leid, aber alle eilen sich, diesen Zustand schnellstmöglich zu beenden.

Muß schön sein

Wenn man so gar keine Überzeugungen hat, zu denen man steht, dann muß das Leben recht entspannt und angenehm sein. Das dem so ist, beweist seit langer Zeit unsere Kanzlerin. Sie steht einer Partei vor, die sich selber eigentlich im konservativen Lager verorten würde und dementsprechend auch ein paar Pflöcke eingeschlagen hat, was ihre Überzeugungen angeht.

Das alles kümmert Mutti mal gar nicht. Wenn es ihr dienlich ist und ihre Popularität befördert, kippt sie alles, was sie kriegen kann außenbords.

Atomkraftwerke? Klar, lassen wir laufen. Sind ja sicher. Ach nee, doch nicht. Abschalten den ganzen Rotz.

Wehrpflicht? Weg damit. Braucht kein Mensch.

Und im Hintergrund steht zitternd ihre Partei und verfolgt das Treiben mehr oder weniger fassungslos. Aber weil Mutti ja so beliebt ist, kann man ja auch nur schlecht dagegen anstinken. Zumal sie ja schon mehrfach bewiesen hat, das sie die Karrieren derjenigen, die ihr im Weg stehen, schnell und effizient beendet. Fragen Sie mal Herrn Röttgen.

Jetzt also die Homo-Ehe (versprochen: diesen grauenhaften Ausdruck lesen Sie hier nie wieder.). Warum denn nicht so behandeln wie die Standardehe auch? sagt Mutti. Aber da murren die Konservativen. Bei ihrer 180°-Kehre, die sie dank des Fehlens von Werten und Überzeugungen vollkommen problemlos hinbekommen hat, folgt ihr der Troß nicht so reibungsfrei wie gewohnt. Verschiedene Personen haben plötzlich Anfälle von Prinzipientreue.

Aber Mutti weiß natürlich, was zu tun ist: par ordre de Mutti ist die Diskussion einfach beendet. Politik kann so einfach sein,