Archiv Februar 2009

Kleiner Aufwand, große Wirkung

Nach den gestrigen Verkündigungen (kleiner Aufwand) ist die Stimmung hier flächendeckend ziemlich am Boden (große Wirkung). Mancher macht den Eindruck, als ginge er im Geiste der Frage nach, ob seine Bewerbungsunterlagen noch aktuell sind.

Dem einen oder anderen kann ich das, ehrlich gesagt, nicht verübeln. Ich leide mit ihnen, ich war auch schon in dieser Position. Schön ist das nicht.

Es wäre aber gelogen zu behaupten, ich wäre völlig sorgenfrei. Nach dem ersten Schock ist es aber deutlich besser geworden.

Ist ja nicht alles schlecht

Es gibt ja auch erfreuliches zu berichten. Zum Beispiel, daß just in diesem Augenblick das traditionelle Altweiberfrühstück aufgebaut wird. Sobald der Nudelsalat eintrifft, ist Eröffnung. Ein Foto muß ich schuldig bleiben, der Panda hat die Kamera heute okkupiert.

*mjam*

Traurig, traurig

Fassen wir also mal den gestrigen Trainingsverlauf zusammen:

  • Zwölf Minuten auf dem Fahrrad mit moderaten 140 Watt und einer Tretfrequenz von 70 gehen locker von der Hand (kann man das so sagen?). Erfreulich.
  • Die Bauchmuskulatur ist, auch wenn sie sich unter einem Schonbezug verbirgt, noch da. Auch erfreulich.
  • Schultergürtel reden wir nicht von. Nicht erfreulich.
  • Rückenmuskulatur? Technisch gesehen vorhanden, muß wieder an ihre Aufgaben erinnert werden. Nicht erfreulich.
  • Bizeps, Trizeps? s.o.

Alles in allem bleibt festzuhalten, daß da noch erheblich Verbesserungspotential besteht. Als ob ich das nicht gewußt hätte.

Mal ganz was neues

Seit ein paar Tagen habe ich etwas, was ich seit gut einem Jahr nicht mehr hatte: Lust auf Sport. Also aktiv.

Das geht sogar soweit, daß ich eine gepackte Sporttasche im Auto habe, um heute nach der Arbeit direkt zu dem Sportstudio zu fahren, für das ich monatlich Beiträge bezahle, aber seit über einem Jahr nicht mehr besucht habe. Ich befürchte ja das Schlimmste, wenn ich mich auf die Geräte begebe. Zumal ich zu Größenwahn neige und davon ausgehe, daß die Gewichte von vor der Pause auch heute noch die korrekten sind.

Mal schauen, wie es wird.

Neiddebatte

Wenn unser Bundesinnenirrerminister zu einem Gespräch über Datenschutz für Arbeitnehmer einlädt, dann ist das so, als ob der Löwe den Wolf und den Leopard einlädt, um ihnen ihren Fleischverzehr vorzuwerfen.

Der ist doch nur neidisch. Die tun, wovon er bisher nur träumen darf.

Den merk ich mir für den Fall der Fälle

Thema Bahn.

Will ich mich gar nicht weiter zu äußern, das haben alle Medien zur Genüge getan. Außerdem müßte ich sonst kotzen, wenn ich darüber nachdenke, wie selbstherrlich und -gerecht, wie überheblich und merkbefreit hier die Rechte von mehr als 170.000 Menschen mit Füßen getreten wurden. Das sind mehr, als z.B. die Stadt Osnabrück Einwohner hat.

Was ist die Konsequenz für den Verantwortlichen? Richtig: keine. Aber die Begründung dafür finde ich knallig:

Der Bahnchef sei ein erfolgreicher Manager und eine kantige Unternehmer-Persönlichkeit (Quelle)

Was lernen wir daraus? Um tun und lassen zu können, was man will, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen, reicht es nicht ein Arschloch zu sein. Man muß ein erfolgreiches Arschloch sein.

Widerlich.

Großes und kleines

Der Panda ist ein ordentlicher Mensch, kann man nicht anders sagen. Sachen, die herumliegen werden zeitnah wieder an ihre Ursprungsort zurückgebracht oder entsorgt. Oft genug von ihr selber, manchmal wird auch der Verursacher der Verschmutzung mit sanften Worten auf den Mißstand aufmerksam gemacht und zur Beseitigung desselben gemahnt.

Um so verblüffender ist es, daß sie den Riesentrumm von Staubsauger da liegen läßt, wo er zuletzt gebraucht wurde. Vorzugsweise mit vollständig ausgezogenem Stromkabel, damit man, nachdem man sich den Zeh an dem Ding gebrochen hat sich auch noch zusätzlich in dem Kabel verheddern und ungebremst auf die Fresse hinfallen kann.

Aber ansonsten liegt nichts herum. Nur das.