Archiv für November 2009

Warum?

Es ist ein kinderfreies Wochenende, es liegt nicht besonderes an, ich könnte ausschlafen. Im Bett bleiben, bis der Arzt kommt. Müde genug war ich jedenfalls.

Aber nein, ich liege seit 8:18 Uhr hellwach im Bett. Keine Chance, nochmal in den Schlaf zu kommen. Also gebe ich eine halbe Stunde später entnervt auf und erhebe mich. Wenn ich jetzt wenigstens sagen könnte, daß ich ja gestern zeitig im Bett war. Kann ich aber nicht, Licht aus war um kurz vor eins.

Ist das schon senile Bettflucht?

So lasse ich mir das gefallen

Wenn es eine direkte Folge der Erderwärmung ist, das ich am 21. November bei strahlendem Sonnenschein im T-Shirt lesend und kaffeetrinkend auf dem Balkon sitzen kann, dann kann das nicht nur schlecht sein.

Bin mal wieder draußen, weiterlesen…

So sieht es aus

So unscheinbar können 70 Jahre Leben enden.

Grab

Machs gut, alter Mann. Ich hoffe, die Nachbarin zur Linken ist nett. Immerhin verbringt ihr jetzt einige Zeit miteinander.

Das letzte Kapitel

Heute ist die Beisetzung. Das wird nochmal hart. Vor allem für meine Mutter. Bis hierhin hat sie sich tapfer geschagen, aber vor diesem Moment hat sie mehr Angst als Vaterlandsliebe. Mir geht es dabei auch nicht so besonders, wenn ich ehrlich bin.

12:45 Uhr ist es soweit. Dann schließt sich das letzte Kapitel im Buch des Lebens meines Vaters. Wer hätte das gedacht.

Same shit

different day.

Diese Nacht war irgendwie viel zu kurz (nein, nicht deswegen) und momentan schlägt das auf meine Laune durch. Mal sehen, ob die vierte Tasse Kaffee etwas retten kann.

Tagchen Herr Freud

Wir alle kennen sie: Freudsche Versprecher. Meistens haben sie einen ferkeligen zweideutigen Inhalt.

Ein klassisches Beispiel durfte ich gerade belauschen. Das Thema: eine Störungsmeldung (im Telekomjargon “Ticket”) ist von Kollege 1 bei der Telekom eröffnet worden. Kollege 2 soll das weiter verfolgen, da 1 in ein längeres Meeting entschwindet.

Kollege 1: Ticket ist aufgemacht. Ruf mal gegen Mittag an, wie der Stand ist.
Kollege 2: *murmelt etwas in den Bart*
Kollege 1: Dann sag denen, die sollen in der Tittendatenbank nachschauen. *PAUSE* TICKETDATENBANK meinte ich natürlich. TICKET!

Erwähnte ich, daß in dem Großraumbüro hauptsächlich Frauen arbeiten? Und wußten Sie, daß der Ausdruck “greifbares Schweigen” durchaus stimmen kann?

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Ich bin ja seit dem Ende der Sommerferien mit dem Panda zusammen dabei, auf das Gewicht zu gucken.

Ist ja genau meins: wenig fettarmes Fleisch, keine nennenswerten Soßen, dafür viel Kaninchenfutter Gemüse. Das Blöde: es hilft. Seit Beginn der Maßnahme lockere vier Kilo geschwunden, seit Anfang des Jahres sind es geschmeidige zwölf.

Wenn Sie sich das mal verbildlichen möchten, nehmen Sie so einen Sechserpack Mineralwasserflaschen à 1,5 Liter in die Hand. Dann legen Sie noch eine Lasagne und einen Kiloeimer Joghurt obendrauf (alles bei Aldi erhältlich).

So viel weniger Schlauschiesser gibt es. Wieviel es wirklich ist wird erst klar, wenn man es eine Weile mit sich herumgeschleppt hat. Verblüffend.

Ich bräuchte mal Hilfe

Ich habe eine Spammail auf meinen privaten Mailaccount bekommen. Der eine oder andere denkt jetzt “Nur eine? Glückspilz.” aber diese ist besonders. Sie ist nämlich von einem deutschen Absender, der für eine deutsche Firma wirbt. Mit seinem Klarnamen unterschrieben, der sich mit dem denic-Eintrag deckt. Das ist so hinreißend naiv, daß ich dem Absender den Kopf tätscheln möchte.

Oder auch nicht, denn es gibt wenig im Netz, was ich mehr verabscheue als Spammer.

Also: er hat mit dem Absenden der Mail klar gegen deutsches Recht verstoßen. Formschreiben für Unterlassungserklärungen gibt es im Internet zuhauf. Das Gute: im Falle eines Verstoßen gegen diese Erklärungen wird ein gar nicht geringer vierstelliger Betrag als Vertragsstrafe für den Absender der Mail fällig.

Auf der anderen Seite bin ich ein friedfertiger Mensch, der sich von Anwälten und Gerichten gerne weit entfernt hält und viel von dem Motto “Leben und leben lassen” hält.

Weil ich jetzt so hin- und hergerissen bin, möchte ich Sie um ihre Meinung fragen:

Ende in Sicht

Man glaubt ja gar nicht, wieviel Rennerei man hat und an wie viele Sachen man in Folge eines Todesfalls denken muß. Da sind Versicherungen, Vereine, Verlage, Verwandte uvm. zu benachrichtigen, Verträge zu kündigen oder neu zu fassen, Dinge zu entsorgen und Dinge zu besorgen.

Und das ist gut so. Denn es verhindert in den ersten Tagen effektiv, daß man sich intensiver mit dem Geschehenen beschäftigen kann. Allerdings geht es jetzt dem Ende entgegen. Heute abend kommt der Trauerredner (da mein Vater nicht sonderlich religiös war verzichten wir auf einen Pfarrer oder überhaupt irgend etwas kirchliches), um sich ein Bild des Verstorbenen zu machen. Ich bin auf diese Unterhaltung sehr gespannt. Immerhin sollen wir einem Wildfremden etwas über die Person erzählen, die uns über Jahrzehnte am Nächsten stand. Quatsch erzählen geht nicht, immerhin strickt er aus unseren Angaben die Trauerrede.

Ich bin dann mal weg.

So viel Auswahl

Die nächsten Monate lassen sich konzerttechnisch gut an:

  • Motörhead (schon zweimal gesehen, aber Herr Kilmister ist ja nicht mehr der Jüngste und wer weiß, ob die noch mal wiederkommen)
  • Machine Head (mit Special Guest Hatebreed, also quasi zwei Konzerte in einem)
  • Paradise Lost (wollte ich seit In Requiem sehen)
  • Eisbrecher (ich mag die Stimme des Sängers)
  • Alice In Chains (große Band, ob der neue Sänger taugt weiß ich aber nicht)
  • Depeche Mode (geht auch immer. Sind heute auf WDR2 zur Besten Band aller Zeiten gewählt worden. Nur so am Rande.)

In Extremo auf Akustiktour könnte auch interessant sein, ist aber eher unwahrscheinlich.

Da tut Planung not.