Archiv für April 2009

Verschätzt

Neulich habe ich aus einer Laune heraus mal Sohn befragt, wie er mit der Gesamtsituation eigentlich so zufrieden ist.

Das Ergebnis war zufriedenstellend: es geht ihm gut, alles i.O. Er mag den Panda gern, sein Zimmer mag er auch. Aber dann:

Er: Aber Du machst weniger mit mir als vorher. Das war in der alten Wohnung schöner.
Ich: *überrascht* Was genau meinst Du damit?
Er: Du küßt mich nicht mehr so oft wie früher.

Ich hätte gedacht, jetzt wo er schon sechseinhalb Jahre alt ist, in die Schule geht und schon groß ist, wäre das vielleicht uncool. Als ich ihm das sage schaut er mich an, als wäre ich nicht ganz bei mir und erklärt

Papa, geküßt werden ist doch schön. Warum sollte ich das nicht wollen?

OK, wenn das so ist: dem Manne kann geholfen werden.

Dann wollen wir mal

Morgen wird das erste Firmengrillen stattfinden. Schön in der Mittagspause den Grill anheizen und in der Sonne stehend essen. Nur das Bier fehlt, aber da halte ich im Moment sowieso Abstand von (wg Fastenzeit und so).

Das läßt sich an, finde ich.

Blogging ain’t for sissies

Das Betreiben eines Blogs ist nicht so ungefährlich, wie man vielleicht glauben möchte.

Neben der Gefahr, sich von links und rechts Abmahnungen für irgendetwas einzufangen, wovon man als gutgläubige Privatperson nicht mal was geahnt hat, gibt es jetzt was Neues.

Die Ausgangslage: ein Blogger A hat einen Link auf ein anderes Blog B gesetzt, welches wiederum auf die Seite Wikileaks verlinkt hat. Auf der Wikileaks-Seite ist u.a. die Sperrliste aus Dänemark veröffentlicht, die Adressen von Webseiten enthält, die kinderpornografisches Material anbieten sollen. Daraufhin wurde die Wohnung des Bloggers A durchsucht mit der Begründung, es “…ergebe sich der Verdacht zumindest der Teilnahme an einem strafbaren
Zugänglichmachen und dem Besitz von kinderpornographischen Schriften
nach § 184b des Strafgesetzbuches (StGB).

Ich dachte die Frage, ob das Verlinken auf andere Seiten einen mitverantwortlich für alles dort veröffentlichte macht wäre schon vor langer Zeit mit einem klaren “Nein” beantwortet worden.

Quelle