Archiv für April 2009

Wenn Ostern und Weihnachten für Sie auf einen Tag fallen

Dann ist der Kollege heute für Sie das Richtige:

Alles dran für die Feiertage

Alles dran für die Feiertage

Allen anderen wünsche ich einfach so frohe Ostern. Ohne Bild. Davon gibt es schon genug da draußen.

Die Italiener haben es einfach drauf

Wie Sie wahrscheinlich mitbekommen haben, hat in Italien die Erde ziemlich gebebt. Mit dem Ergebnis, daß so um die 300 Menschen ihr Leben verloren haben und ungefähr 17.000 obdachlos geworden sind. Also mehr oder weniger vor dem Nichts stehen.

Aber schön, wenn man solchen Zuspruch bekommt:

  • der Ministerpräsident erklärt, man solle das alles nicht so ernst nehmen, sondern mehr wie ein Campingwochenende betrachten. Immerhin fehle es in den Lagern an nichts. (Ist klar: ich lebte auch viel lieber in einem Zelt als in meinem Haus/meiner Wohnung.)
  • der Papst hat es zwar noch nicht geschafft, sich zu der Katastrophe zu äußern, aber schickt schon mal 500 Ostereier. Und, auch nicht zu verachten, Ausrüstung für die Ostermessen. Also Kelche und Hostien und so. Geld hat er auch überwiesen, aber lieber an den zugehörigen Erzbischof als an Hilfsorganisationen wie das Rote Kreuz.

Angesichts solcher Hilfe ist doch gleich alles viel besser. (Quelle u.a. hier und hier)

Ich glaub’, ich spinne…

Strategiewechsel

Vielleicht sollte ich beim Spielen mit dem Panda nicht mehr darauf setzen zu gewinnen, sondern einfach zufrieden sein, wenn ich ihre helfen kann, glorreich zu gewinnen. Das würde den Frust und Ärger etwas minimieren.
Gewinnen tut sie ja sowieso.

Jetzt bin ich mal gespannt

In Landshut hat ein 60jähriger Mann im Gericht seine Schwägerin er- und zwei andere Personen angeschossen.Wie sich das anscheinend wohl gehört, hat er sich anschließend umgebracht. (Quelle u.a. hier)

Mal schauen, ob interessierte Kreise es schaffen, auch da einen Bezug zu “Killerspielen” (gibt es eigentlich ein dämlicheres Wort?) herzustellen. Oder es wird reichen müssen, daß er im Schützenverein war. So viel scheint ja schon mal festzustehen.

Das wird hart

Keine Ahnung, wie ich durch den heutigen Tag kommen soll.

Gestern abend hat mich heuschnupfenbedingter Husten bis so ca. viertel vor eins wachgehalten. Völlig unbeeidruckt davon hat heute morgen um halb sechs der Wecker gerappelt. Der bis dahin genossene Schlaf war (wie auch in den vorigen Nächten) nicht von der allerersten Kategorie, so daß man, alles über alles, sagen kann, ich bin ziemlich durch etwas angeschlagen.

Vor einem langen Wochenende kommt das gleich doppelt gut.

Dienstag, 8:16 Uhr

In der Inbox liegt eine Mail mit dem Betreff

Kuchen ist in der Küche


Was soll ich sagen?

Ich glaub’, ich werd zum Mädchen

Nicht nur, daß ich seit letztem Jahr Besitzer zweier Winterjacken bin (zum ersten Mal seit sehr sehr langer Zeit).

Neihein.

Ich habe seit heute auch zwei Paar Schuhe. Gleichzeitig. Das bedeutet, ich muß jetzt darauf achten, ob die Schuhe (ein Paar grau, ein Paar schwarz), zu dem passen, was ich gerade anhabe.

Was kommt als nächstes? Falsche Fingernägel?

Montag morgen, 9:12 Uhr

In der Inbox liegt eine Mail mit dem Betreff

Kuchen ist da

Gibt schlimmeres, finde ich.

Und noch was ist wieder da

Mein Heuschnupfen. Pünktlich zum gestrigen Fest im Garten einer Pandafreundin hat er sich erhoben und mir die ersten dicken Augen des Jahres beschert.

Super. Ich hatte die irrationale Hoffnung, das er mich vielleicht nach zehn Jahren genauso spontan verlassen würde, wie er damals zu meinem 30. gekommen ist.

Heute hat er dann die alternative Strategie gewählt: keine dicken Augen, dafür ein Jucken und Kitzeln hinten im Rachen. Auch nicht schön. Bin mal gespannt, wann er meine persönliche Lieblingsplage auspackt. Plötzliches, unvorhersehbares und sturzbachartiges Naselaufen. Aber das Jahr ist ja noch jung.

Er ist (vielleicht) wieder da

Der eine oder andere, der in meinem alten Blog mitgelesen hat, mag sich vielleicht noch erinnern. Letztes Jahr wurde mein Vater aus heiterem Himmel schwer krank. Lebensbedrohlich krank. Ein bösartiger Tumor an der Galle.
Daraufhin wurde sein gesamter oberer Verdauungstrakt in einer großen OP umgestaltet. Dinge wie Galle und Zwölffingerdarm flogen komplett raus, Bauchspeicheldrüse und Magen immerhin in Teilen. Dieses Prozedere hat er dank seines für sein Alter hervorragenden Allgemeinzustands gut überstanden, ebenso die anschließende ambulante Chemotherapie.
Jetzt war die erste Nachsorgeuntersuchung. Ergebnis: irgendein Marker im Blut ist leicht erhöht. Was das exakt bedeutet, kann ich nicht sagen, aber etwas gutes ist es nicht. Sonst hätte man ihm nicht zwei weitere Chemos verordnet.
Mist. Ich bin fest davon ausgegangen, daß die Geschichte durch sei. Er gibt es zwar nicht zu, aber ich kann spüren, daß er wieder eine Höllenangst hat. Wer hätte das nicht?
Daumen drücken und abwarten. Mehr geht im Moment nicht.